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Die Janusköpfigkeit des Elementes Fluor

Dr. med. habil. Gerhard Ohlenschläger

Die Halogene oder Salzbildner (Fluor, Chlor, Brom, Jod und Astat) bilden die Gruppe 17 (früher Vertikalreihe VII A) des Periodensystems.

Tatsächlich entstehen Salze bei der Reaktion von Halogenen mit praktisch allen Metallen. Alle Halogene sind starke Oxidationsmittel. Das äußerste p-Orbital ist mir 5 Elektronen dotiert, das darunterliegende s-Orbital ist mit 2 Elekt-ronen aufgefüllt. Solche Atome erreichen einen viel stabileren d.h. energieärmeren Zustand, wenn diese 7 Elektronen zu einem Oktett vervollständigt werden, wobei die Elektronenkonfiguration des jeweiligbenachbarten Edelgases ent-steht. Dabei werden die Atome zu einfach negativ geladenen Ionen z.B. Cl -. Je näher die äusseren Elektronen beim >Kern liegen, desto mehr Energie wird bei der Reaktion des Atoms zum negativen Ion frei. Aus diesem Grund ist Fluor dfas absolut stärkste Oxidationsmittel, während z.B. Jod deutlich weniger aggressiv wirkt.

Fluor ist isoelektronisch mit der am stärksten reagierenden Sauerstoffspezies, dem Hydroxylradikal HO – was toxi-kologisch von großem Interesse ist. Fluo ist die Janusköpfigkeit dieses Elements – ist essentiell für Säugetiere und den Menschen, obwohl einige Fluorverbindungen sehr toxisch sind: z.B. HF und F –Gas.

Physikalisch – chemische Eigenschaften:

Wie zuvor bemerkt ist Fluor das stärkste Oxidationsmittel bzw. der stärkste Elektronenakzeptor; es zeigt auch die stärkste chemische Aktivität. Aus diesem Grunde reagiert Fluor mit allen Elementen unter Einschluß von Gold und Platin, mit letzterem erst bei Rotglut. - Mit gewöhnlichen Elementen entsteht in der Regel gleich das Fluorid der höchsten Wertigkeitsstufe, also z.B. Oktafluorid des Osmiums und das Heptafluorid des Jods. Selbst mit den Edel-gasen Krypton, Xenon und Radon bildet Fluor Verbindungen, die allerdings sehr instabil sind. -

Fluor reagiert auch mit den meisten anorganischen und organischen Verbindungen. Selbst Wasser verbrennt in Fluor mit einer hellen Flamme unter Bildung von Sauerstoff, Sauerstoff- Diefluorid und Wasserstoff. Gießt man flüssiges Fluor auf feuchtes, grünes Gras, so brennt dieses wie Zunder.

Unter Normalbedingungen ist Fluor ein schwach gelbliches Gas, dessen stechender Geruch an ein Gemisch von Chlor und Ozon erinnert. Verfestigtes Fluor schmilzt bei 188,1°C unter Bildung einher gelblichen Flüssigkeit, die bei 188,1°C siedet. Ein Liter gasförmigen Fluors wiegt 1,696 g.

Die Janusköpfigkeit des Fluors wird besonders unterstrichen, dass dieses Element essentiell ist und für die Bildung des Zahnschmelzes, für die Verfestigung der Skelettmatrix wichtig ist und gegen die Osteoporose gerichtet ist – aber pathobiochemisch andererseits als Fluoractetat (das gelegentlich als Rattengift verwendet wird), enzymatisch in Fluor-citrat umgewandelt wird, das seinerseits das Enzym des Zitratzyclus: Akonitase hemmt, wodurch es zu einer Blocka-de des Zitratzyclus kommt. Tiere sterben unter Krämpfen.

Somit stehen auch in dieser Hinsicht Arzt und Patient gleichermaßen in der Verantwortung, wenn es um Heilung und Gesundheit geht.



 

 

Dr. med. habil. Gerhard Ohlenschläger
Dr. med. habil. Gerhard Ohlenschläger

Sonderveranstaltung:

Sonderveranstaltung des BNZ am Montag, den

31. Oktober 2005

in Baden-Baden.
Sonderveranstaltung des Bundesverbandes der naturheilkundlich tätigen Zahnärzte in Deutschland e.V. (BNZ).

Montag, den 31. Oktober 2005, im Auditorium (UG)


Veranstaltungsort:
Kongresshaus
Augustaplatz 5

76530 Baden-Baden
www.kongresshaus.de

Kongressorganisation und Auskünfte:
Karl F. Haug Verlag
in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG,
Oswald-Hesse-Str. 50

70469 Stuttgart

Tel. 0711/8931-365,
Fax 0711/8931-370,

medwoche@
medizinverlage.de


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Rückblick:
Programm des BNZ im Rahmen der Medizinischen Woche Baden-Baden.

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