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Zur Startseite | Diese Seite drucken | Bookmark | Impressum | Sitemap | 18.08.2018

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Der chronische Patient in der GKV aus (zahn-) 0rztlicher Sicht

Dr. med. dent. Wilhelm Bulk, Vom AOK-Bundesverband, Münster

Die Ambivalenz der griechisch-antiken mythologischen Gestalt des Titanen Kronos, der einerseits die sichere Zeitordnung bringt, andererseits das Kommende verborgen hält, scheint sich im medizinischen Begriff der Chronizität einer Krankheit fortzusetzen, indem die Chronifizierung einer akuten Erkrankung für den Betroffenen durchaus positive Aspekte beinhalten kann, andererseits aber auch einen nicht genau vorhersehbaren – chronisch progredienten, rezidivierenden oder stabilen – Verlauf nehmen kann.

Die Frage, ob jeder chronische Patient auch chronisch krank ist, impliziert zunächst die Frage nach der Definition von Krankheit. Wenn man einmal von den historischen, als Ausfluß des jeweiligen Denkens und Wissens abhängigen und sich wandelnden Krankheitsbegriffen absieht, so wird Krankheit von der Wissenschaft, dem Arzt, dem Kranken selbst und der Gesellschaft – hier vertreten durch die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) – unterschiedlich gesehen. In diesem Sinne kann Krankheit pathologischer Befund, objektive Hilfsbedürftigkeit, subjektives Krankheitsgefühl oder Schutz- und Versorgungsbedürftigkeit sein.

Was letztere angeht, bedeutet der chronische Patient für die GKV angesichts der im Verhältnis zu den akuten Erkrankungen immer mehr zunehmenden chronischen Krankheiten eine doppelte Herausforderung sowohl durch die Strapazierung des Solidaritätsprinzips als auch in den gesundheitsökonomischen Konsequenzen. Das wird nicht zuletzt an drei Beispielen aus der Zahnmedizin – chronisch apikale Parodontitis, chronische (marginale) Parodontitis und craniomandibuläre Dysfunktionen – deutlich.



 

 

Sonderveranstaltung:

Sonderveranstaltung des BNZ am Montag, den

1. November 2004

in Baden-Baden.
Sonderveranstaltung des Bundesverbandes der naturheilkundlich tätigen Zahnärzte in Deutschland e.V. (BNZ).

Montag, den 1. November 2004, im Auditorium (UG)


Veranstaltungsort:
Kongresshaus
Augustaplatz 5

76530 Baden-Baden
www.kongresshaus.de

Kongressorganisation und Auskünfte:
Karl F. Haug Verlag
in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG,
Oswald-Hesse-Str. 50

70469 Stuttgart

Tel. 0711/8931-365,
Fax 0711/8931-370,

medwoche@
medizinverlage.de


www.medwoche.de


Rückblick:
Programm des BNZ im Rahmen der Medizinischen Woche Baden-Baden.

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