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Die Lichttherapie als Vorsorgemaßnahme

Alexander Wunsch

Der Mensch verbringt im Durchschnitt 90% seiner Zeit in geschlossenen Räumen, die überwiegend mit Kunstlicht beleuchtet sind. Dadurch wird Kunstlicht zu einem maßgeblichen Umweltfaktor, der bei Lichttechnikern und Photobiologen auch immer mehr Beachtung findet. Die Umsetzung neuer Erkenntnisse hinkt dabei teilweise den unerwarteten Forschungsergebnissen erheblich hinterher. Dies bedeutet beispielsweise, dass viele Arbeits- und Wohnbereiche mit künstlichem Licht ausgestattet sind, das nach aktuellem Kenntnisstand der Gesundheit und dem Wohlbefinden potentiell abträglich ist. Ein Grund dafür ist, dass viele Lichtplaner die Vorgaben, die z.B. für Industriehallen und Fertigungsstätten gedacht waren, als allgemeingültiges Grundprinzip verstanden und diese auch auf die Beleuchtung sowohl in privaten Wohnbereichen als auch in Arzt- oder Zahnarztpraxen angewendet haben.

Helles Licht löst auf hormoneller Ebene Streß aus, das ist seit vielen Jahren bekannt. Am Beispiel eines Behandlungsraumes in einer Zahnarztpraxis läßt sich nun einfach zeigen, dass hier unterschiedliche Anforderungen an das Umgebungslicht aufeinanderprallen: während Zahnarzt und Personal möglicht viel Licht benötigen, um die visuell sehr anspruchsvollen Arbeiten zu leisten, wäre für die Patienten eine gedämpfte Umgebung wünschenswert, um weder Streß noch Angst aufkommen zu lassen. Aber nicht nur für die Patienten ist die streßerzeugende Beleuchtung von Nachteil: die Hormonwirkungen der Leuchtstoffröhren haben natürlich auch einen Effekt auf alle in der Praxis tätigen Menschen, wobei man kurzzeitige Leistungssteigerung und langfristige negative Effekte gegeneinander abwägen muß. Vielfach hat sich ein Licht-Doping am Arbeitsplatz eingebürgert oder besser gesagt eingeschlichen, das auf lange Sicht zu Burn-Out, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen Störungen führen kann.

Die spektralen und elektromagnetischen Eigenschaften gängiger Leuchtmittel für die Arbeitsplatzbeleuchtung führen also in vielen Fällen zu einer unbeabsichtigten und damit unerwünschten „Lichttherapie“ mit erheblichen Konsequenzen für die Gesundheit. So ist z.B. gerade in einer ganzheitlich arbeitenden Zahnarztpraxis, wo die Quecksilberbelastung für Personal wie Patienten ein immer wiederkehrendes Thema hoher Priorität darstellt, die Frage zu stellen, ob eine Beleuchtung mit hellem Quecksilberlicht aus Vollspektrum- und sonstigen Fluoreszenzröhren wirklich angebracht ist, denn schließlich hat jeder Mensch mehr Quecksilberatome als Zellen im Körper, die auf unterschiedlichen Wegen über die Quecksilberphotonen des Kunstlichts in Resonanz versetzt und somit in ihrer Toxizität verändert werden können.

Hier kann über verschiedene Maßnahmen Abhilfe geschaffen werden. Einerseits hilft eine ganzheitliche Lichtplanung, die die genannten Aspekte berücksichtigt, viele Probleme schon vor ihrer Entstehung zu lösen, andererseits kann Licht sowie Farblicht auch gezielt eingesetzt werden, um bestehende Beleuchtungssituationen in ihrer negativen Wirkung zu entschärfen, z.B. in Wartebereichen oder Personalräumen, aber auch im privaten Umfeld.



 

 

MUDr. Birgit John
Alexander Wunsch

Sonderveranstaltung:

Sonderveranstaltung des BNZ am Montag, den

30. Oktober 2006

in Baden-Baden.
Sonderveranstaltung des Bundesverbandes der naturheilkundlich tätigen Zahnärzte in Deutschland e.V. (BNZ).

Montag, den 30. Oktober 2006, im Auditorium (UG)


Veranstaltungsort:
Kongresshaus
Augustaplatz 5

76530 Baden-Baden
www.kongresshaus.de

Kongressorganisation und Auskünfte:
Karl F. Haug Verlag
in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG,
Oswald-Hesse-Str. 50

70469 Stuttgart

Tel. 0711/8931-365,
Fax 0711/8931-370,

medwoche@
medizinverlage.de


www.medwoche.de


Rückblick:
Programm des BNZ im Rahmen der Medizinischen Woche Baden-Baden.

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