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Zur Startseite | Diese Seite drucken | Bookmark | Impressum | Sitemap | 25.02.2018

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Die SAP Kammeroper und der BNZ laden ein und präsentieren
Europas größtem Ärztekongress für Komplementärmedizin:

„Die Schrankkomödie“

Eine fast ganz wahre Begebenheit aus dem medizinischen Leben eines schwäbischen Städtchens um 1920. Szenische Lesung mit Musik zum Thema Schulmedizin und Naturheilkunde, frei nach Friedrich Wolf bearbeitet von Johanna Weitkamp mit Musik von Gioacchino Rossini und Albert Lortzing

Friedrich Wolf (1888-1953) wurde geboren in Hechingen, legte 1912 sein ärztliches Staatsexamen ab und schrieb seine Dissertation über "Die multiple Sklerose im Kindesalter".

Er war zunächst Truppenarzt an der Front im 1.Weltkieg, danach praktizierte er in Remscheid und Hechingen.

Er wandte sich als einer der ersten deutschen Ärzte der Naturheilkunde zu. Sein Buch "Die Natur als Arzt und Helfer" (1926) beücksichtigt einerseits den schulmedizinischen Kenntnisstand seiner Zeit, erweitert diesen jedoch erstmalig um eine Fülle von naturheilkundlichen Aspekten. Es ist eines der ersten umfassenden Nachschlagewerke für Gesundheit und Gesundheitsvorsorge überhaupt, bestechend durch seine Systematik und Allgemeinverständlichkeit. Von den 20-ern bis weit in die 70-er Jahre fehlte es in fast keinem deutschen Haushalt.

Doch Friedrich Wolf war nicht nur Arzt, er war auch Schriftsteller und hinterließ ein umfangreiches Lebenswerk. Weltruhm erlangte er mit dem Drama "Professor Mamlock", das den aufkeimenden Judenhass der Nazi-Anhänger am Beispiel des jüdischen Chefarztes Mamlock beschreibt, der am Ende durch seine Arztkollegen in den Selbstmord getrieben wird. Friedrich Wolf, ebenfalls Jude, rettete sich 1933 vor diesem Schicksal durch Flucht, landete jedoch zunächst in einem französischen KZ und entkam von dort nach Rußland.

"Die Schankkomödie" thematisiert auf tuburlent-humorvolle Weise die Auseinandersetzung zwischen einem Schulmediziner und einem Naturheilkundler in einer Kleinstadt. Die Bürger der Stadt wollen es sich mit ihrem Arzt nicht verderben. Heimlich wagen sich einige mit scheinbar aussichtslosen Leiden zum Naturheilkundler und erfahren dort Heilung. Als selbst die Ehefrau des Schulmediziners beim Naturheilkundler um Rat und Hilfe vorstellig wird, spitzt sich die Sache zu. Den in dem Stück dargestellten Natuheilkundler Ohm Kay hat es wirklich gegeben: es handelt sich um Friedrich Wolfs Großvater. Sein wirklicher Name war Moritz Meyer, Spitzname "Das Öhmchen". Er lebte in Hechingen in der Frauengartenstraße bis zu seiner Deportation 1942 ins KZ Mauthausen. In den Todeslisten von Mauthausen ist er verzeichnet als "auf der Flucht errschossen". Seine Name ist registriert in der "Central Database of Shoah Victims' Names of Yad Vashem" sowie in der Holocaust Gedenkstätte in Berlin.

Die SAP Kammeroper erarbeitet von Friedrich Wolfs Komödie eine gekürzte Fassung mit Musik von Rossini und Lortzing, speziell anlässlich des 15-jährigen Bestehens des BNZ - Bundesverband der naturheikundlich tätigen Zahnärzte in Deutschland e.V. aus Köln.

Dies tun wir als Erinnerung an einen der ersten Ärzte, der sich aktiv jenem komplementärmedizinischen Weg zuwandte, den auch die auf dem Kongress in Baden-Baden versammelten Ärzte für sich als richtig erkannt haben.



 

 

Veranstaltungsort:
Kongresshaus
Augustaplatz 5

76530 Baden-Baden
www.kongresshaus.de

Kongressorganisation und Auskünfte:
Karl F. Haug Verlag
in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG,
Oswald-Hesse-Str. 50

70469 Stuttgart

Tel. 0711/8931-365,
Fax 0711/8931-370,

medwoche@
medizinverlage.de


www.medwoche.de


Rückblick:
Programm des BNZ im Rahmen der Medizinischen Woche Baden-Baden.

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