45. Medizinische Woche Baden-Baden 2011
Europas größter Ärztekongress für Komplementärmedizin
Sonderveranstaltung:
"Tradition, Phantasie & Illusion"
Sonderveranstaltung des Bundesverbandes der naturheilkundlich tätigen Zahnärzte in Deutschland e.V. (BNZ) am
Freitag, den 28. Oktober 2011
Im Rahmen der Medizinischen Woche in Baden-Baden.
Anmeldung unter:
MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG
Oswald-Hesse-Str. 50
D- 70469 Stuttgart
Tel.: 0711/8931-363
Fax: 0711/8931-706
28.10. bis 02.11. 2011
45. Medizinische Woche
Baden-Baden
www.medwoche.de
Veranstaltungsort:
Kongresssaal I & Auditorium
im Kongresshauss
Baden-Baden
Augustaplatz 5
D-76530 Baden-Baden
www.kongresshaus.de
Rückblick:
Programm des BNZ im Rahmen der Medizinischen Woche Baden-Baden.
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
Die 45. Medizinische Woche Baden-Baden
28. Oktober bis 2. November 2011
Die BNZ-Sonderveranstaltung zum Thema "TRADITION, PHANTASIE & ILLUSION" beginnt bereits schon am Freitag, den 28. Oktober 2011 ab 14.30 Uhr im Auditorium (Untergeschoss) des Kongresshauses!
Gemeinschaftstagung des Bundesverbandes der naturheilkundlich tätigen Zahnärzte in Deutschland e.V. (BNZ) und der GKO -Gesellschaft für ganzheitliche Kieferorthopädie e.V.
Sonntag, den 30. Oktober 2011, im Auditorium (UG) des Kongresshauses Baden-Baden:
Tagungsthema: |
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am Vormittag: |
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Ganzheitliche Kieferothopädie
09:00 - 09:05 Uhr
Begrüßung und Einführung in die Thematik:
Dr. med. dent. Christoph Herrmann, Heidelberg
Zuerst Alternativmedizin, hier im Rahmen der Kieferorthopädie
Die meisten von Ihnen werden die alternative Medizin kennen. Doch was hat diese mit der Kfo zu tun?
Die KFO ist wie die Schulmedizin mechanisch geprägt.
Die einen geben in der Hauptsache starke Medikamente oder andere stark wirksame Mittel, die aber meist Nebenwirkungen haben. Ähnlich ist es in der Kfo. Damit schnelle Erfolge sichtbar werden, werden in der Schulmedizin stark wirkende mechanistische Kräfte zum Einsatz gebracht.
Das bleibt, wie wir in dieser Vortragsreihe erfahren werden, nicht ohne Folgen.
Alternative Medizin ist bzw. soll eine Selbstheilungsmedizin sein. Man wird es fast nicht glauben, was alles selbst ausheilen kann.
Wer die folgenden Vorträge nicht erfasst, der versäumt die neue Kfo.
09:05 - 09:30 Uhr
Die Kieferorthopädie aus der Sicht des Arztes und des Patienten
Dr. med. dent. Christoph Herrmann, Heidelberg
Wollen nicht beide das gleiche Ziel? Harmonische, gesunde und schöne Zähne. Das wäre das gemeinsame Ziel, wobei es dem Patienten in der Regel um eine schnelle, wenig anstrengende Therapie geht. Der Arzt sollte aber wissen, was hinter einer Kieferanomalie steht.
Unsere Fachgesellschaft für ganzheitliche Kieferorthopädie (GKO) baut auf den Forschungen von Prof. Dr. Balters auf. Er formulierte vor über 50 Jahren, dass hinter jeder Kfo-Anomalie eine Neurose/Psychose stehen kann.
Die formenden Kräfte auf die Kiefer werden zum Teil durch die Funktion der Muskeln und Reflexbögen bewirkt. Das ist aber nur ein Teil der wirkenden Kräfte.
Es spielen noch andere Faktoren eine Rolle z.B.:
1.) das Ich-Bewustsein
2.) die Atmung
3.) die Haltung
4.) unterschiedliche Temperaturen zwischen Nase/Mundraum
5.) das Strömungsmuster von Luft, Speichel, Lymphe und Blut
6.) das Wirken der Grundregulation nach Pischinger erklärt die jeweilige Wirkung auf die Formbildung
7.) Die Wechselwirkung der Zähne zum übrigen Organismus, siehe Schema.
Man kann auch ohne diese Kenntnis der Zusammenhänge Kieferanomalien behandeln.
Dabei wird aber nicht erkannt, dass ohne Beachtung der Hintergründe der Anomalie die Nebenwirkungen wie Kiefergelenksbeschwerden, HWS-Syndrom und Bewusstseinsstörungen auftreten können.
Der Arzt muss um die Problematik und der Patient um die Nebenwirkungen Bescheid wissen. So können wir Ärzte die Beobachtung machen, dass schöne Zahnreihen dem Patienten auch Schmerzen an anderen Stellen bereiten können.
Oder ein Zahn bewegt sich trotz aller Mechaniken nicht, erst wenn das Bewusstsein über den Hintergrund erfasst wird.
In der Regel wird dem Patienten der Grund seiner Anomalie nicht bewusst.
So beurteilt ein Patient seine Anomalie dem Wesen nach nicht.
Der Arzt muss sich fragen, warum hat der Patient gerade diese Anomalien?
Oder warum ist der rechte Eckzahn im Aussenstand und nicht der linke?
Warum hat der Patient einen Rückbiss und der andere einen Vorbiss?
Das sind Fragen, die ein mechanisch arbeitender Arzt nicht beantworten kann.
Auch auf die Frage der Rezidive soll hier nur hingewiesen werden.
09:30 - 10:00 Uhr
Die Problematik der mechanistischen Kieferorthopädie in Bezug zur Person des Patienten
Dr. med. dent. Herbert Wessel, Essen
10:00 - 10:30 Uhr
Falldokumentationen mit den Patienten
Dr. med. dent. Christoph Herrmann, Heidelberg
a.) Langzeitbehandlung nach 30jähriger ganzheitlicher Kieferorthopädie 
b.) Der umgekehrte Weg: Zuerst Multiband Therapie, dann ganzheitliche Kieferorthopädie
Die Betroffenen Patienten berichten.
c.) Ein Fall von fast Selbstheilung
10:30 -11:00
Uhr Pause und Besuch der Fachausstellung
11:00 - 11:30 Uhr
Zähne und Psyche
Die Bedeutung der Psyche bei der Zahnstellung - Zeigen kindliche Fehlstellungen ein Abbild der elterlichen Probleme? Erläuterungen durch die PSYCHODENTALGIE©
Prof. asoc. inv. Dr. med. dent. Werner Müller, Paderborn-Wewer

11:30 - 12:00 Uhr
Kieferorthopädie aus spiritueller Sicht
Dr. Werner Nawrocki, Frankfurt

12:00 - 12:30 Uhr
Schlussdiskussion
13:00 -14:30
Uhr
Große Pause und Besuch der Fachausstellung
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am Nachmittag: |
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14:30 - 14:35 Uhr
Begrüßung und Einführung
Prof. Prof. h.c. Dr. med. dent. Werner Becker, Köln - Niehl
folgen in Kürze ...
14:35 - 15:15 Uhr
Parodontis als Signal einer ganzkörperlichen Regulationsstörung – Behandlungsansatz der Mikroimmuntherapie
Dr. med. Renate Schied, A - Graz
15:15 - 16:00 Uhr
Warum Komplementärmedizin zuerst?
Welche Gründe sprechen für diese These?
Arzt für Naturheilverfahren Jürgen Aschoff, Wuppertal
Warum Komplementärmedizin zuerst?
Welche Gründe sprechen für diese These?
Einleitung: Es zeigen die schulmedizinischen Forschungen der letzten 10 Jahre, dass
mehr und mehr Krankheiten auf dem Boden chronisch entzündlicher Prozesse entstehen. Hierzu zählen die Atherosklerose, Krebs, Morbus Alzheimer, Diabetes um nur einige zu nennen. Es handelt sich ausnahmslos um die sogenannten Volkskrankheiten, die eigentlich von der Schulmedizin zum Teil nur unzureichend behandelbar sind.
Da aber der Präventionsgedanke früher als bisher greifen muss, Krankheiten also in Zukunft verhindert werden müssen, um das Gesundheitssystem bezahlbar zu machen, sind andere Konzepte gefragt, die auf eine frühe Aufspürung der chronischen Entzündung abzielen.
Dieses Gebiet wird bisher erfolgreich von der Naturheilkunde bzw. Komplementärmedizin bedient.
Lediglich das Bewußtsein der Therapeuten hat diesen Sachverhalt bisher wenig bedient und den Patienten plausibel gemacht.
Es ist notwendig, den Patienten in der eigenen Praxis darüber aufzuklären, dass chronische Entzündungen Motor für die heutigen Volkskrankheiten sind. Hierzu zeige ich den Patienten Veröffentlichungen aus dem Deutschen Ärzteblatt mit den Artikeln: Wie chronische Entzündungen zu Krebserkrankungen führen und: Atherosklerose, eine chronsich entzündliche Erkrankung?
Daraus ergibt sich:
Therapeutisch+diagnostische Überlegenheit der Komplementärmedizin – deshalb Komplementärmedizin zuerst!! Das erzwingt geradezu die Aufstellung von Entscheidungsdiagrammen/Naturheilkundlichen Leitlinien.
Beispiel Kopfschmerz: oft wird schulmed. bei persistierenden Kopfschmerzen ein CT gemacht zum Ausschluss eines Hirnturmors.
Wir haben so viele Therapieotionen, dass wir zuerst den Kopfschmerz behandeln können mit Neuraltherapie, Akupunktur, Homöopathie, Manuellen Therapien, Verhaltenstherapie, EAP Testverfahren, Frequenzverfahren (siehe hierzu eigenen 2. Vortrag auf der BNZ-Sonderveranstaltung am Freitag, den 28. Oktober 2011) usw.
Zusammengenommen bieten wir hier Chancen, die Schmerzen zu lindern. Wenn sich die Schmerzen reduzieren lassen, kann eigentlich kein Hirntumor vorliegen, wir überweisen daher viel seltener zur CT Untersuchung. Wenn wir überweisen, dann haben wir aber fast immer einen Treffer. Kostenspareffekt über Selektion durch Erfolg.
Man merke sich den allgemeinen Grundsatz der Regulationstherapien: Ein Versagen der Naturheilverfahren /Komplementärverfahren/Regulationstherapie deutet immer auf ein ernsteres Problem. Hier beginnt der Schnitt zur Schulmedizin, die eine Interventionsmedizin ist.
Regulationstherapie Leitlinien:
1. Anamnese: Es ist bekannt, dass 80% der Diagnosen bei ausführlicher Anamnese zu stellen sind.
2. Symptom als Indikator gestörter Regelkreise betrachten. Bei Chronizität der Beschwerden ist meist nach
kurzer Zeit direkt Schritt 5 einzuleiten.
3. Das Symptom soll nach eigener Fachrichtung/Ausrichtung behandelt werden.
4. Besserung? Weitere Behandlung
5. Keine Besserung? Einsatz regulativer Verfahren zur Ursachensuche (EAP-Verfahren, BFD,
Frequenztomografie ... Oder Weiterbehandlung durch Naturheilkundler mit anderem Spektrum.
Besserung? Weitere Behandlung
Keine Besserung? Hinweise auf Foki nachgehen, Provokationsteste wie z. B. NTH, Spenglersan, Utilin, Manuelle Tests zur Beweglichkeit der inneren Organe=osteop. Vorgehen, Starre im Urin PH, …
Fokussanierung in entsprechender naturheilkundlicher Ausrichtung (Zähne, Darm, NNH, Tonsillen ...
Fokussanierung ohne Erfolg/Complience?
Immunologische/Neurostressanalyse Diagnostik zur Analyse des akt. Zustandes, Bestätigung für eine Fokusbetrachtung?
Mögliche Resultate:
- Autoimmunogene Reaktion
- Unterdrückte Immunantwort (Suppressorzellen)
- Hinweise auf bakterielle Foki?
- Hinweise auf virale Foki?
- Zytotoxische Kompensationsreaktion?
- Neurostressdysregulation?
Hier hilft in der festgefahrenen Situation therapeutisch die Bimureg/Mikroimmuntherapie und Neurostress Regulationsmittel, z. B. v. Neurolab
Merke: Wer das Immunsystem und Nervensystem beherrscht, beherrscht alle Krankheiten!!
16:00 - 16:30 Uhr Pause - Besuch der Fachausstellung
16:30 - 17:15 Uhr
Vernunft und Wahnsinn – Komplementärmedizin auf dem Weg zur Widerspruchsfreiheit
Paul Evander Lorenz, Köln
Komplementärmedizin ist nicht mehr nur eine Ergänzung zur Schulmedizin.
Sie kommt in die Lage, Medizin insgesamt und überhaupt komplementär zu denken
und zu handhaben - alles kann mit allem verbunden sein und sich ergänzen.
Der Blick richtet sich nicht zuvorderst auf Wissenschaftlichkeit, sondern auf
Widerspruchsfreiheit.
17:15 - 18:00 Uhr:
Der naturadent® Schutzbrief des BNZ - Endlich Sicherheit bei der Abrechnung von LNZ-Leistungen für den naturheilkundlich tätigen Zahnarzt
Prof. Prof. h.c. Dr. med. dent. Werner Becker, Köln-Niehl

18:00 - 18:45 Uhr:
5 Jahre wissenschaftliche Zusammenarbeit auf europäischer Ebene zwischen dem BNZ und der staatlichen OVIDIUS Universität in Constanta (Rumänien)-– Rückblicke, Status Quo und Ausblicke
Prof. asoc. inv. Dr. med. dent. Werner Müller, Paderborn-Wewer
Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates des BNZ

18:45 - 19:00 Uhr Schlussdiskussion
Für diese Tagung vergibt der BNZ 8 Fortbildungspunkte gemäß den Leitsätzen und Empfehlungen der BZÄK/KZBV/ DGZMK. Für die Vergabe der Fortbildungspunkte ist der Eintrag in die Teilnehmerlisten am Saaleingang erforderlich.

