44. Medizinische Woche Baden-Baden 2010
Europas größter Ärztekongress für Komplementärmedizin
Sonderveranstaltung:
"Energie"
Sonderveranstaltung des Bundesverbandes der naturheilkundlich tätigen Zahnärzte in Deutschland e.V. (BNZ) am
Freitag, 29. Oktober 2010
Im Rahmen der Medizinischen Woche in Baden-Baden.
Anmeldung unter:
MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG
Oswald-Hesse-Str. 50
D- 70469 Stuttgart
Tel.: 0711/8931-363
Fax: 0711/8931-706
29. 10. - 03.11. 2010
44. Medizinische Woche
Baden-Baden
www.medwoche.de
Veranstaltungsort:
Kongresssaal I & Auditorium
im Kongresshauss
Baden-Baden
Augustaplatz 5
D-76530 Baden-Baden
www.kongresshaus.de
Rückblick:
Programm des BNZ im Rahmen der Medizinischen Woche Baden-Baden.
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
Die Medizinische Woche Baden-Baden beginnt am Freitag, den 29. Oktober 2010 !
Die BNZ-Sonderveranstaltung zum Thema "ENERGIE" beginnt in diesem Jahr am Freitag, den 29. Oktober 2010 ab 14:30 Uhr im Kongresssaal I (1. Obergeschoss) des Kongresshauses!
Gemeinschaftstagung des BNZ - Bundesverbandes der naturheilkundlich tätigen Zahnärzte in Deutschland e.V. und der GKO - Gesellschaft für ganzheitliche Kieferorthopädie e.V.
Am Sonntag, 31. Oktober 2010, im Auditorium (UG) des Kongresshauses Baden-Baden:
Tagungsthema: |
||
![]() |
am Vormittag: |
![]() |
Ganzheitliche Kieferothopädie
09:00 - 09:05 Uhr
Begrüßung und Einführung in die Thematik: Die Bionator-Therapie ist nicht nur Kieferorthopädie (Film)
Dr. med. dent. Christoph Herrmann, Heidelberg
09:05 - 09:30 Uhr
Wie erkenne ich den psychosomatischen Hintergrund der Kieferanomalien?
Dr. med. dent. Christoph Herrmann, Heidelberg
Die Feststellung, dass Kieferanomalien einen psychischen Hintergrund haben, stammt von Prof. Dr. Dr. W. Balters. Das liegt jetzt schon über 50 Jahre zurück. Es war bislang schwer wie die Zusammenhänge herauszufinden sind.
Auch heute wird noch immer nicht verstanden, wie Kieferanomalien entstehen. Seit über
40 Jahren arbeite ich an einer Lösung dieser Frage.
Ein erster Einstieg in diese Problematik brachte Dr. H. Schultz, Berlin. Er zeigte den Zusammenhang Ich-Steuerung und Chemismus, also Stoffwechsel. Balters fand im Mundbereich die Wirkung von 30 Reflexen, die auf Form und Funktion Einfluss haben.
In der Störung der Reflexabläufe ist eine Ursache der Kieferanomalien zu sehen.
Erst durch Prof. Lüscher kam eine Untersuchungsmethode auf, die die gestörten Regulationsmechanismen über bestimmte Farbwahlen aufzeigt. Nach Lüscher kann man in der Farbwahl Neigungen zu Neurotizismen erkennen.
Wenn z.B. eine oder mehrere Grundfarben (blau, grün, rot und gelb) abgelehnt werden, so bedeutet dies das Vorliegen einer Neurose. Es bedeutet etwas, wenn die Lage des Unterkiefers z.B. vor- oder zurück liegt, oder weiter ob der Unterkiefer nach rechts oder links verschoben ist.
Den 4 Quadranten im Gebiss werden die vier Grundfarben zugeordnet.
So steht der 1. Quadrant mit der Farbe grün in Bezug, der 2. Quadrant steht in Bezug zu blau, der 3. Quadrant steht zur Farbe gelb und der 4. Quadrant in Bezug zu rot.
Die Mundfunktionen können durch die Farben wieder gegeben werden.
In dieser Arbeit soll dargelegt werden, wie man farbpsychologisch die Anomalien beschreiben kann.
Die Testergebnisse geben auch Hinweise für die Analysen und die Therapie der Anomalien.
Die Schlussuntersuchung gibt Auskunft, ob auch die Modellanalyse mit der Änderung der Farbwahl und damit einer Verbesserung des psychologischen Befundes einhergeht.
09:30 - 10:00 Uhr
Die Dokumentation in der ganzheitlichen Kieferorthopädie
Dr. med. dent. Bernhard Herrmann, Heidelberg

10:00 - 10:30 Uhr
Die Bedeutung der Mundakupunktur in der Kieferorthopädie
DDr. Irmgard Simma-Kletschka, Bregenz (Österreich)
Österreichische Gesellschaft für Ganzheitliche Zahnheilkunde
der Österr. Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde,
Verein Österr. Zahnärzte (gegr. 1861)
Präsidentin: DDr. Irmgard Simma-Kletschka
In der Mundschleimhaut findet sich eine Zahl sehr wirksamer Punkte, die als Triggerpunkte im Sinne der modernen Schmerztherapie und als Akupunkturpunkte fungieren. Diese speziellen Punkte sind bei Palpation der Schleimhaut druckschmerzhaft. Sie sind ausgezeichnete, differentialdiagnostische und sofort wirksame Therapieareale (Injektionsakupunkur, Verypoint).
Die Richtung der erzielbaren therapeutischen Effekte ist von der Topographie der Punkte bestimmt. Besonders über das Retromolarengebiet im Oberkiefer und Unterkiefer gelingt eine sofortige Entspannung der Kaumuskulatur.
Die Reflexwirkung aus den Retromolarengebieten erreicht nicht nur Zähne und Vestibulumpunkte, sondern auch die cervicale Muskulatur, das Nackenrezeptorenfeld, Schulter, Kiefergelenk, Lendenwirbelsäule und Iliosakralgelenk.
Für die Kieferorthopädie bedeutet dies, dass Wachstums- und Entwicklungsprozesse nicht nur biomechanisch über Geräte sondern auch über das Aktivieren des physiologischen Potentials der Muskulatur des Lymphsystems etc. aktiviert werden. Dadurch wird die Philosophie der funktionskieferorthopädischen Geräte, insbesondere der Bionatortherapie nach Balters, durch komplementärmedizinische Gedankengebäude (TCM und das psychosomatische Ordnungsprinzip der 5-Elementenlehre) kompatibel ergänzt. Dies sichert den Erfolg durch Synergien.
Die Vorzüge dieses neuen Akupunkturverständnisses liegen im Einsatz von Fernpunkten und der raschen und nachhaltigen Beeinflussung funktioneller Störungen, die allen kieferorthopädischen Anomalien zu Grunde liegen.
Dies ist besonders bei Kinderbehandlungen sehr hilfreich (psychosomatische Harmonisierung und Lymphbeltpunkte, die zur Entstauung des Lymphsystems und Entspannung der vorderen Halsmuskulatur eingesetzt werden).
Literatur: Gleditsch J. Munkakupunktur ISBN 3-437-55291-0
Gleditsch J. MAPS ISBN 3-8304-5253-5
Gleditsch J. Reflexzonen & Somatotopien ISBN 978-3-437-55381-3
Wissenschaftliche Publikationen:
Wiener Medizinische Wochenzeitschrift: Oral acupuncture in the therapy of craniomandibular dysfunction
syndrome – a randomized controlled trial (RCT), Martina Schmid-Schwap, Irmgard Simma-Kletschka,
Andreas Stockner, Michaela Sengstbratl, Jochen Gleditsch, Michael Kundi und Eva Piehslinger
DZA Publikation Dezember 2009: Mikrosystem -Akupunktur bei craniomandibulärer
schmerzsymptomatik - eine randomisierte kontrollierte Studie I. Simma-Kletschka, J. Gleditsch, L.
Simma, E. Piehslinger
BDJ November 2009: Immediate effects of microsystem acupuncture in patients with oromyofacial pain
and craniomandibular disorders (CMD): a double-blind, placebo-controlled trial I. Simma, J. M. Gleditsch,
L. Simma und E. Piehslinger
10:30 -11:00
Uhr Pause und Besuch der Fachausstellung
11:00 - 11:30 Uhr
Ganzheitliche Kieferorthopädie - eine interdisziplinäre Aufgabe
Dr. med. dent. Susanne Kessen, Gießen
folgen in Kürze ...
11:30 - 12:00 Uhr
Die unterschätzte Bedeutung des Stoffwechsels in der Kieferorthopädie
Prof. asoc. inv. Dr. med. Bodo Köhler, Freiburg
Die Form des Organismus, insbesondere der Knochen und Zähne wird nach der TCM durch die Nieren implementiert. Als Besonderheit tragen diese als einziges Organsystem den YIN- und den YANG-Aspekt in sich. Eine notwendig gewordene Kieferregulation zeigt deshalb immer ein Informationsdefizit im Nieren-Funktionskreis an.
Der Strukturaufbau des Kiefers selbst, ist ebenso wie seine Erhaltung und der ständige Umbau nach den jeweiligen lokalen Anforderungen, von der Regulationsfähigkeit des Zellstoffwechsels im Knochen mit ausreichender anaboler Aktivität abhängig, sowie von
der Mineralstoffzufuhr. Hier spielen insbesondere Silizium und Magnesium eine Hauptrolle. Auf ausreichende Calciumzufuhr muß nur bei Heranwachsenden geachtet werden. Erwachsene sollten Calcium eher meiden, da es degenerative Prozesse fördert und das Immunsystem supprimiert. Der tägliche Bedarf wird über die Nahrung im Gegensatz zu Magnesium problemlos gedeckt.
Kieferorthopädische Manipulationen bedingen immer eine lokale Aktivierung des Zellstoffwechsels, weshalb bereits im Vorfeld geprüft werden sollte, ob die Regulationsfähigkeit gegeben ist. Dazu sind in Zelle und Zellkern Cortisol und Thyroxin für die Katabolie, sowie STH und anabole Peptide für die Anabolie erforderlich. Aus praktischen Gründen läßt sich das in Echtzeit nur mit bioenergetischen Verfahren durchführen, wie z.B. dem ZMR 703-Gerät, mit dem über Biofeedback vollautomatisch Abweichungen sofort korrigiert werden können. Mit dem eingebauten Magnetfeld wird dabei der Kieferknochen durchflutet und notwendige Umbauprozesse dadurch beschleunigt.
12:00 - 12:30 Uhr
Schlussdiskussion
13:00 -14:30
Uhr
Große Pause und Besuch der Fachausstellung
Tagungsthema: |
||
![]() |
am Nachmittag: |
![]() |
14:30 - 14:35 Uhr
Begrüßung und Einführung
Prof. Prof. h.c. Dr. med. dent. Werner Becker, Köln - Niehl
folgen in Kürze ...14:35 - 15:15 Uhr
Umweltmedizin - eine interdisziplinäre Herausforderung
Prof. Dr. med. Ulrich Hüttemann, Göttingen
folgen in Kürze ...15:15 - 16:00 Uhr
Posttraumatische Belastungsstörungen bei Soldaten
Flottenarzt Dr. Roger Braas, Leiter der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie am Bundeswehrzentralkrankenhaus, Koblenz
folgen in Kürze ...16:00 - 16:30 Uhr Pause - Besuch der Fachausstellung
16:30 - 17:00 Uhr
PSYCHODENTALGIE® - Die Energie des Körpers in der Synergie des Geistes als Ausdrucksform der Zähne©
Prof. asoc. inv. Dr. med. dent. Werner Müller, Paderborn-Wewer
Das Gesamtkonzept "Mensch" ist grundlegend zu unterscheiden von der bloßen Summe der entsprechenden Chemikalien, der den eigentlichen Körper ausmacht.
So ist anfänglich zu betrachten der Mensch in seinem Körper.
Beim lebenden Menschen unterscheidet sich der Körper wesentlich von der Summe der entsprechenden Chemikalien, aus denen der Körper zusammengesetzt ist.
Die Chemikalien, die den Körper zusammensetzen unterliegen einer gemeinsamen Idee und diese dient nur dem Gesamtkonzept "Mensch".
Hier setzt der Ansatz der Psychodentalgie® ein, der berücksichtigt, dass der Schmerz am und im Zahn Ausdruck einer Störung im Gesamtkonzept ist, da durch psychoemotionale Einflüsse und Eindrücke die Summe der Chemikalien im Körper Mensch beeinflussbar ist.
17:00 - 17:45 Uhr:
Gewissen - Gedanken, die zu denken geben
Prof. Dr. theol. Bernhard Sill, Eichstädt-Ingolstadt
folgen in Kürze ...
17:45 - 18:15 Uhr:
The evaluation of the German - Romanien collaboration in the field of complementary dental medicine
(Simultanübersetzung rumänisch - deutsch über Kopfhörer)
Univ. Prof. Dr. Corneliu Amariei, Dekan der staatl. OVIDIUS Universität Constanza (Rumänien)
folgen in Kürze ...18:15 -18:30 Uhr Schlussdiskussion
Für diese Tagung vergibt der BNZ 8 Fortbildungspunkte gemäß den Leitsätzen und Empfehlungen der BZÄK/KZBV/ DGZMK. Für die Vergabe der Fortbildungspunkte ist der Eintrag in die Teilnehmerlisten am Saaleingang erforderlich.
