43. Medizinische Woche 2009
in Baden Baden
Sonderveranstaltung:
Sonderveranstaltung des Bundesverbandes der naturheilkundlich tätigen Zahnärzte in Deutschland e.V. (BNZ) am
Freitag, 30. Oktober 2009
in Baden-Baden.
Anmeldung unter:
MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG
Oswald-Hesse-Str. 50
D- 70469 Stuttgart
Tel.: 0711/8931-363
Fax: 0711/8931-706
30.10. - 04.11. 2009
43. Medizinische Woche
Baden-Baden
www.medwoche.de
Veranstaltungsort:
Auditorium - Kongresshauss
Baden-Baden
Augustaplatz 5
D-76530 Baden-Baden
www.kongresshaus.de
Rückblick:
Programm des BNZ im Rahmen der Medizinischen Woche Baden-Baden.
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
Die Medizinische Woche Baden-Baden beginnt am Freitag, den 30. Oktober 2009!
Die Sonderveranstaltung "EMOTIONEN" findet in diesem Jahr somit schon am FREITAG NACHMITTAG, den 30. Oktober 2009 im Auditorium des Kongresshauses statt!
Die BNZ/GKO Gemeinschaftstagung findet traditionell wieder am SONNTAG, den 1. November 2009 in der Zeit von 9.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr statt!
So., 01. November 2009 im Auditorium, UG:
Gemeinschaftstagung des BNZ - Bundesverbandes der naturheilkundlich tätigen Zahnärzte
in
Deutschland e.V. und der GKO - Gesellschaft für ganzheitliche Kieferorthopädie e.V.
» Tagungsthema: |
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09:00 - 13:00 Uhr Tagesvorsitz: Prof. Dr. med. dent. Werner Becker, Köln-Niehl Dr. med. dent. Christoph Herrmann, Heidelberg |
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9:00 - 9:05 Uhr:
Begrüßung und Einführung in die Thematik
Dr. med. dent. Christoph Herrmann, Heidelberg
9:05 - 9:30 Uhr:
Die ganzheitliche Kieferorthopädie im Verbund zur ganzheitlichen Medizin unter
besonderer Berücksichtigung von Lymphtherapie und Psychosomatik
Dr. med. dent. Christoph Herrmann, Heidelberg
Die ganzheitliche Kieferorthopädie im Verbund zur ganzheitlichen Medizin unter besonderer Berücksichtigung von Lymphtherapie und Psychosomatik.
Die Kieferorthopädie wird heute noch sehr isoliert vom ganzen Menschen betrachtet und entsprechend wird das Gebiss behandelt.
Es wurden und werden Normmaße für die Zahnbögen aufgestellt und danach werden die Behandlungspläne erstellt.
Schon in den 30er Jahren gab es in dieser Hinsicht heftige Streitigkeiten zwischen Simon, Berlin und Korkhaus, Bonn. Simon konnte anhand von einigen tausend harmonischer und gut ausgeformter Gebisse zeigen, dass die harmonischen und gesunden Gebisse nicht mit den aufgestellten Normgebissen übereinstimmten.
Auch die von Hotz, Zürich vertretene Extraktionstherapie stellte sich als Irrtum heraus.
Worum geht es eigentlich in der Kieferorthopädie?
Hier muss zuerst erörtert werden, wie Anomalien entstehen und daraus ergeben sich die Konsequenzen für die Behandlung.
In dieser Arbeit soll vor allem der Bedeutung des Lymphsystems und den psychosomatischen Hintergründen Aufmerksamkeit geschenkt werden.
Die Ganzheit in Medizin und Zahnmedizin wird deutlich durch die Akupunktur und die nach Voll und Kramer beschriebene Elektroakupunktur begründet. Aus dem deutschen Sprachraum ist Pischinger zu nennen, der beweisen konnte, dass der ganze Körper über die Grundregulationen verbunden ist. Das Gebiss ist also nur im Zusammenhang mit dem Organismus zu verstehen.
Kollath beschrieb in den 40er Jahren, dass nur kranke Versuchstiere Anomalien in Gebiss und Skelett haben. Auch Pflanzen zeigen bei falscher Ernährung Verkrüppelungen.
Balters konnte beobachten, dass auch schädliche Umweltbegebenheiten, so auch psychosomatische Belastungen, zu Anomalien führen können.
Balters formulierte: Anomalien sind häufig der Ausdruck von Psychosen/Neurosen.
Vor diesem Hintergrund kann man Kieferanomalien nicht mehr nur mit Schrauben und Federn behandeln.
Hier ist ein wichtiger Ansatzpunkt für die ganzheitliche Kieferorthopädie und übergeordnet für eine ganzheitliche Medizin.
Bedeutungsvoll hierzu ist der Satz von Balters:
„Ein Eckzahnaußenstand ist nur zu behandeln wenn sich Vater und/oder Mutter bzw. die Großeltern ändern.“
Ich konnte erfahren, dass sich Zähne auch ohne medizinische Hilfsmittel selbst bewegen, wie ich in meinem Vortrag zeigen werde.
Ganzheitliche Kieferorthopädie - aktuell im Fernsehen
9:30 - 10:00 Uhr:
Ein kasuistischer Beitrag zur Gesamtthematik
Dr. med. dent. Bernhard Herrmann, D - Heidelberg
10:00 - 10:30 Uhr:
Die emotionale Bedeutung der vier Kieferquadranten
Zahnarzt Stefan Vogt, D - Nordhausen
Die Emotionen steuern die Nerven. Die Nerven steuern die Muskeln und diese die Mundfunktionen.
Balters hat die Gebissanomalie stets als Zeichen einer Psychose/Neurose gewertet.
Mit der kategorialen Psychologik und dem Lüscher-Test war es vor 15 Jahren möglich, die emotionale Bedeutung der vier Gebißquadranten zu bestimmten und bestimmten Stress-Situationen zuzuordnen. Diese Zuordnung ist inzwischen von allen Anwendern bestätigt worden.
Das Aufdecken der emotionalen Gründe hinter den Kieferfehlstellungen ist so möglich.
In weiterer Differenzierung - auf Grundlage der Kategorialen Psychologik von Lüscher wurde die Funktion und die Stellung der einzelnen Zähne erfasst. Daher kann aus der Stellung der Zähne und ihrem Zustand auf die emotionale Ursache geschlossen werden.
Auf diese Weise wurde begonnen, die Fehlfunktionen im Mund-Kieferbereich zu definieren und zu verstehen. Mit diesen Kenntnissen kann der Arzt/Zahnarzt seinen Patienten besser erfassen, und zweckmäßig behandeln.
10:30 -11:00 Uhr Pause - Besuch der Industrieausstellung
11:00 - 11:30 Uhr:
Quantenmedizinische Aspekte von Psyche und Kiefer
Dr. med. Bodo Köhler, D - Freiburg
Quantenphysik beschreibt „Beziehungen und Möglichkeiten“. Sie ist damit in der Lage, funktionelle Prozesse in ihrer Dynamik zu beschreiben und verständlich zu machen. Beim Zellstoffwechsel haben wir es mit bis zu 100.000 chemischen Reaktionen/Sekunde in jeder Zelle zu tun. 50 Mio Zellen werden pro Sekunde ersetzt und müssen neu gebildet werden. Der Organismus unterliegt ständigen Wechselwirkungen von innen und außen. Der Psyche kommt dabei der höchste Stellenwert zu, denn sie bestimmt, wie die Reaktionen ablaufen.
Der Depressive unterscheidet sich dabei signifikant vom dynamisch-agilen Optimisten.
Die scheinbare Ruhe im Zahn-Kiefer-Bereich trügt. Ununterbrochen laufen Umbauprozesse im Knochenbindegewebe ab. Diese wiederum sind von der Funktion der Matrix und dem Zellstoffwechsel abhängig. Und je nachdem, wie sich ein Mensch durch das Leben beißt, wird das System mehr oder weniger belastet, überwiegt Regeneration und damit Gesundheit, oder Degeneration mit allen Folgen.
Die Quantenphysik stellt mit dem Quantenraum den Informations-Pool bereit für alle auftauchenden Belastungen. Information schafft Struktur, Struktur ermöglicht Funktion. Der verschwindend geringe Masseanteil der Materie spielt dabei nur die Rolle, Kraft- und Zeitoperationen zu ermöglichen. Unsere sicht- und spürbare Realität besteht fast ausschließlich aus rotierenden Energiefeldern. Erst durch die Integration dieses wissenschaftlichen Hintergrundes in die tägliche Praxisarbeit, ergeben sich die ganzheitlichen Aspekte der Medizin.
Wie machen wir müde Münder munter?
Dr. med. dent. Ingvo Broich, D - Freiburg
Warum sind wir oft so arm an Worten, so arm an Gesten ?Was können wir tun um den Mund wieder zu einem vollendeten Empfindungs- und Ausdrucksorgan zu machen.
Alle Körperräume, einschließlich des Mundraumes geben der Stimme und Sprache ‚ Raum’.
Auch Körperhaltung und – Spannung wirken sich direkt auf Sie aus.
Der Mund ist ein Empfindungsorgan, weil er die geschmackliche-, taktile-, propriozeptive- und kinästhetischeWahrnehmung zu einem Strang bündelt und damit die sensorische Integration schafft.
Jedes traumatische Erlebnis hinterlässt im Körper und Gesicht viele Spuren. Diese ‚ Ablagerungen’ eines ganzen Lebens können sich im Mund- Gesichtsbereich niederschlagen und sich hier als ‚eingefrorene Gefühle’ äußern.
Als Ausdrucksorgan übermittelt der Mund durch Mienenspiel und Sprache die Formkraft der Psyche, konkrete Inhalte und zeigen welche Gefühle die jeweiligen Gedanken begleiten. Von der Entwicklung her sind Gestik und Mimik die Vorstufe zu einem akzentuiertem Wortschatz; diese vorsprachlichen Gesten schaffen im Bewusstsein eine Infrastruktur, die von der Lautsprache benutzt wird.
Aber erst im Austausch wird die Bewegung zur Geste und bekommt Verhalten Bedeutung.
Von den physiologischen Bewegungsabläufen her gesehen ist der Unterkiefer eine ‚Gliedmaße’, sprachlich gesehen ein Artikulationsinstrument.
Verschaffen wir uns Ausdruck ! Machen wir den Mund sowie den ganzen Körper wieder zu unserem Instrument, mit dem wir sprechen und Kieferorthopädie betreiben.
12:00 - 12:30 Uhr Schlussdiskussion
Für diese Tagung vergibt der BNZ 8 Fortbildungspunkte gemäß den Leitsätzen und Empfehlungen der BZÄK/KZBV/ DGZMK. Für die Vergabe der Fortbildungspunkte ist der Eintrag in die Teilnehmerlisten am Saaleingang erforderlich.
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14:30 - ca. 19:00 Uhr Tagesvorsitz: Prof. Dr. med. dent. Werner Becker, Köln-Niehl Dr. med. dent. Christoph Herrmann, Heidelberg |
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14:30 - 14:35 Uhr
Begrüßung und Einführung
Prof. h.c. Dr. med. dent. Werner Becker, Köln-Niehl
14:35 - 15:15 Uhr
Die Naturheilverfahren – Konstanten in dem ständigen Wechsel der Lehrmeinungen
Dr. med. dent. Heinz-Werner Feldhaus, D - Hörstel

in Kürze
15:15 - 16:00 Uhr
Preisverleihung durch den wissenschaftlichen Beirat des BNZ:
Erster Europäischer Wissenschaftspreis – Komplementärmedizin
Laudatio: Prof. asoc. Dr. med. dent. Werner Müller, D - Paderborn
1. Europäischer Wissenschaftspreis – Komplementärmedizin
in diesem Jahr verleiht der Wissenschaftliche Beirat des BNZ zum ersten Mal den 1. Europäischen Wissenschaftspreis für Komplementärmedizin.
Der Wissenschaftliche Beirat mit seinen Gremien zeichnet damit erstmalig im Jahre 2009 und in der Folgezeit immer in dem Jahr der Europawahl herausragende wissenschaftliche Leistungen von Wissenschaftlern aus dem Bereich der Zahnmedizin und Medizin, die einen wesentlichen Beitrag zur gesellschaftlichen und politisch relevanten Zeitfragen und der Weiterentwicklung europäischer Ideen geleistet haben, aus.
In diesem Jahr wird erstmalig der Europäische Wissenschaftspreis Komplementärmedizin für herausragende Leistungen in der Komplementärmedizin vergeben.
Dieser aus sozialer und gesellschaftspolitischer Verantwortung für die Komplementärmedizin gestiftete Preis wird im Gedenken und Andenken an das Lebenswerk der langjährig tätigen und hochwissenschaftlich motivierten Mediziner vergeben, die trotz ihres engagierten Einsatzes für die Medizin und die Naturheilkunde die heutige Stunde des Blühens und Gedeihens der Komplementärmedizin nicht mehr erleben durften.
In diesem Jahr findet die Preisverleihung zum ersten Mal in Baden-Baden statt. Damit würdigt der Wissenschaftliche Beirat insbesondere die Tradition der Stadt Baden-Baden für die Ausrichtung der Medizinischen Woche und damit als eine Stadt der Wissenschaft und des Standortes für Komplementärmedizin.

Verleihung des Ersten Europäischen Wissenschaftspreis für
Komplementärmedizin
an Prof. h.c. Dr. Werner Becker und Univ.-Prof. Dr.
Corneliu Amariei (Mitte)
überreicht vom Laudator und Vorsitzenden des
wissenschaftlichen Beirates
des BNZ Prof. asoc. Dr. Werner Müller (rechts)
und dem Oberbürgermeister der Stadt Baden-Baden, Wolfgang Gerster (links)
PDF Dokument
16:00 - 16:30 Uhr Pause - Besuch der Ausstellung
16:30 - 17:15 Uhr
Immunsuppression aus Missverständnis: Die Bedeutung bakterieller Infektionen und
molekularer Mimikrie für die Ätiologie rheumatischer und neurologischer Autoimmunkrankheiten
Univ.-Prof. Dr. Roland Pechlaner, A - Innsbruck

Imunsuppression aus Missverständnis: Die Bedeutung bakterieller Infektionen und molekularer Mimikrie für die Ätiologie rheumatischer und neurologischer Autoimmunkrankheiten
Inhaltsangabe: Im Buch >Frontiers in Autoimmunity< (Ed.:M.Zouali,2003; IOS Press, ISBN 1-58603-361-1) wurde von A. Ebringer, T. Rashid & C. Wilson unter dem Titel “Molecular mimicry as the basis of a new theory of autoimmunity” schlüssige Evidenz dafür zusammengefasst, dass gewisse rheumatische und neurologische Autoimmunkrankheiten keineswegs durch „Fehlleistungen“ des Immunsystems entstehen, sondern als eine Folge von normaler Abwehr bakterieller Infektionen mit Antikörpern (als Waffen des Adaptiven Immunsystems) zu verstehen sind. Zahlreiche weitere Publikationen aus der Ebringer-Gruppe haben die Richtigkeit dieser Molekulare-Mimikrie-Theorie bestätigt und den Stand des Wissens über die ursächlichen Zusammenhänge bei der Entwicklung der gemeinten Autoimmunerkrankungen so vertieft, dass sich davon weitreichende Verbesserungen für Diagnose, Therapie und Prophylaxe ableiten lassen:
Diagnose: Auf die Krankheitsursache bezogene Parameter (z.B. Proteus-Antikörpertiter (IgG) bei RA) gewährleisten frühzeitiges und verlässliches Diagnostizieren.
Therapie: Das Aufspüren und Bekämpfen der ursächlich wirkenden Infektion ermöglicht eine zur Heilung führende Therapie (z.B. „Proteus-Suche“ zur Entdeckung und Sanierung unerkannter (subklinischer) Harnwegsinfektionen mit Bakterien der Gattung Proteus).
Prävention: Maßnahmen gegen eine Re-Infektion mit dem ursächlichen Bakterium bzw. so frühe Erkennung und Bekämpfung solcher Infektionen, dass dadurch ein kritisch hoher Antikörpertiter vermieden wird, was weitere Schübe verhindert.
„Molekulare Mimikrie“ bedeutet, dass einzelne der vom Immunsystem zur Abwehr einer bakteriellen Infektion gebildeten Antikörper auf molekulare Zielscheiben („Epitope“) programmiert sind, dass diese Epitope jedoch gewissen molekularen Strukturen auf Körperzellen der betreffenden Person derart „zum Verwechseln ähnlich“ sind, dass diese Antikörper (als Folge von Freund-Feind-Verwechslung) menschliche Gewebe attackieren und dort Entzündungen auslösen. Dies bedeutet, dass gegen ein Bakterium gebildete Antikörper als Autoantikörper wirken, dass sich also ein Teil der gegen feindliche Mikroorganismen mobilisierten Abwehr gegen den Körper des Trägers dieser Infektion richtet. Für Klebsiella- und Proteus-reaktive Rheuma-Formen wurde nachgewiesen, dass sowohl von der persönlichen Gewebsgruppe abhängige molekulare Strukturen zu Kreuzreaktionen Anlass geben, als auch normale Zellkomponenten (Kollagen I, III, IV und/oder XI), die im Bauplan von Menschen aller Gewebsgruppen vorkommen. Entzündlich-rheumatische Autoimmunkrankheiten entstehen nach dieser Theorie durch Komplement-bedingte Entzündungen. Da die Aktivierung der Komplementkaskade ein bestimmtes Maß (eine Mindestdichte) andockender Antikörper voraussetzt, hängt die Auslösung von Entzündungsprozessen einerseits von der Höhe des Antikörpertiters im Serum des Blutes ab, andererseits von der Frage, ob bei einer Person sowohl genetisch bedingte als auch vom HLA-Typus unabhängige Kreuzreaktionen zur Krankheit beitragen.
Im Vortrag wird zunächst eine Übersicht gegeben über die von Teams um Alan Ebringer beschriebenen Ätiologien von Morbus Bechterew, Morbus Crohn und Rheumatoide Arthritis sowie Multiple Sklerose und Creutzfeldt-Jakob-Syndrom. Dann wird deutlich gemacht, wie sich aus dem publiziertem Wissen über die Entstehungsweise einer vor allem kleine Gelenke betreffenden Autoimmunkrankheit Schlüsse auf damit verwandte (von der etablierten Schulmedizin bisher ebenfalls mit dem Etikett „Ätiologie unbekannt“ versehene) entzündlich-rheumatische Autoimmunkrankheiten ziehen lassen. Analog zur Rheumatoiden Arthritis (RA, auch „Chronische Polyarthritis“, „CP“ oder PCP“ genannt), die als Ergebnis von Attacken einer „Proteus-reaktiven Arthritis“ erwiesen ist, lässt sich für Formen von Polymyalgia rheumatica (bzw. „Polymyalgische Syndrome“) relativ einfach abklären, ob es sich um eine „Proteus-reaktive Vaskulitis“ (d.h. eine durch anti-Proteus-Antikörper ausgelöste Blutgefäßentzündung) handelt, was Wege zu heilsamer Therapie und Prophylaxe öffnet.
Abschließend werden vom Referenten - seit 2005 Leiter der Selbsthilfegruppe Rheuma-Prophylaxe Selbsthilfe Tirol - wichtige Voraussetzungen für die Nutzbarkeit des erzielten Kenntnisstandes zum Wohl davon betroffener Patienten angesprochen. Es geht vor allem um Erfordernisse der labormedizinischen Infrastruktur (z.B. kommerzielle Kits zur Bestimmung des spezifischen Antikörpertiters) geht, aber auch der deutlich gewordene Nachholbedarf in der Aus- und Fortbildung von Ärzten wird angesprochen.
17:15 - 18:00 Uhr
The collaboration BNZ-Faculty of Dental Medicine Constanta in
the field
of complementary medicine
(Simultanübersetzung)
Univ.-Prof. Dr. Corneliu Amariei, RO - Constanta

in Kürze
18:00 - 18:30 Uhr
Neurostressanalysen bei Kindern, Frequenzanalysen, ein physikalisches neues
Verfahren
zur Diagnose und Therapie von Krankheitserregern mit Schwerpunkt Zahnmedizin
Jürgen Aschoff, D - Wuppertal
18:30 - 19:00 Uhr
PSYCHODENTALGIE ® - Zähne zeigen - Dein (en) Weg
Prof. asoc. Dr. med. dent. Werner Müller, D - Paderborn

in Kürze
Für diese Tagung vergibt der BNZ 8 Fortbildungspunkte gemäß den Leitsätzen und Empfehlungen der BZÄK/KZBV/DGZMK. Für die Vergabe der Fortbildungspunkte ist der Eintrag in die Teilnehmerlisten am Saaleingang erforderlich.


